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2016

Carl-Benz-Gedenkvorlesung 2016

Am 23. November fand im Tulla-Hörsaal mit der Carl-Benz-Gedenkvorlesung die traditionelle jährliche Festveranstaltung des KIT-Zentrums Mobilitätssysteme statt, mit dem unsere Hochschule in der Woche seines Geburtstags mit Carl Benz einen ihrer berühmtesten Alumni ehrt. Mit drei Vorträgen von Daimler, Blacklane und KIT wurde wieder zu aktuellen Herausforderungen aus dem Bereich der Mobilität Stellung genommen. Thema war dieses Jahr „Innovationen und neue Geschäftsmodelle im Bereich der Mobilität“. Im Anschluss an den Programmteil fand im Foyer ein Stehempfang statt, der den Besuchern Gelegenheit gab, miteinander und mit den Referenten ins Gespräch zu kommen.

 

Promotion Dipl.-Ing. Frank Stalter

Das Teilinstitut Fahrzeugtechnik gratuliert Dipl.-Ing. Frank Stalter zu seiner bestandenen Promotionsprüfung.

KIT beteiligt sich am Aufbau des Testfelds Autonomes Fahren Baden-Württemberg

Nach dem Zuschlag für die Errichtung des Testfelds an das Karlsruher Konsortium im Juli diesen Jahres, wurde der Förderbescheid über 2,5 Millionen Euro am Montag, 31. Oktober anlässlich der Auftaktveranstaltung für das Testfeld Autonomes Fahren Baden-Württemberg (TAF BW) durch Verkehrsminister Winfried Hermann MdL übergeben.

Das Konsortium besteht neben dem KIT aus dem FZI Forschungszentrum Informatik am KIT, der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft, der Hochschule Heilbronn, dem Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung (IOSB) sowie den Städten Karlsruhe, Bruchsal und Heilbronn. Unterstützt wird der Aufbau des Testfeldes durch eine Vielzahl von Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft, so dass zusätzlich zur Förderung noch Eigenleistungen im Umfang von 4,2 Millionen Euro eingebracht werden. Der Betrieb mit Sicherheitsleitzentrale wird über den Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) als externe und neutrale Betreibergesellschaft erfolgen.

Auf dem Testfeld Autonomes Fahren Baden-Württemberg (TAF BW) können künftig Firmen und Forschungseinrichtungen zukunftsorientierte Technologien und Dienstleistungen rund um das vernetzte und automatisierte Fahren im alltäglichen Straßenverkehr erproben, etwa automatisiertes Fahren von Autos, Bussen oder Nutzfahrzeugen wie Straßenreinigung oder Zustelldienste. Zudem lassen sich die regulatorischen und rechtlichen Rahmenbedingungen fortschreiben. Die Strecken des Testfelds umfassen von urbanen Bereichen mit gemischtem Fahrzeug-, Fahrrad- und Fußgängerverkehr über Parkhäuser, Wohngebiete, Landes- und Bundesstraßen bis hin zu Autobahnabschnitten nach Stuttgart und Heilbronn alle relevanten Straßentypen und Verkehrsbedingungen.

In der seit Oktober laufenden Konzeptionsphase wird durch intensive Abstimmung mit Forschungs- und Industriepartnern die technische Ausstattung aufgebaut. Hierzu zählen unter anderem die Installation von Sensoren zur Echtzeiterfassung des Verkehrsgeschehens und verkehrlicher Einflussfaktoren in ausgewählten Bereichen der Verkehrsinfrastruktur, die Erzeugung und Bereitstellung hochgenauer und aktualisierter 3D-Karten sowie die Einrichtung von Funkstrecken neuester Technologie und Nutzung des Glasfaser-Backbones, um eine robuste, schnelle und abgesicherte Datenübertragung von und zu den Fahrzeugen sicherzustellen. Zusätzlich wird ein zentrales IT-Backend zur Speicherung und Analyse der Daten sowie deren Bereitstellung für die Nutzer des Testfeldes aufgebaut.

Es ist geplant, sodass im November 2017 mit der ersten Inbetriebnahme des Testfeldes begonnen werden kann. Nach weiteren fünf Monaten übernimmt der Karlsruher Verkehrsverbund dann den Testfeld-Betrieb für mindestens fünf Jahre.

 

Promotion Stephan Rhode M. Sc.

Das Teilinstitut Fahrzeugtechnik gratuliert Stephan Rhode M. Sc. zu seiner bestandenen Promotionsprüfung.

Erfolgreicher Abschluss des Projektworkshops zu e²-Lenk und OmniSteer

Am 02.08.2016 fand mit dem Abschlussmeilenstein der erfolgreiche Abschluss der Lehrveranstaltung „Project Workshop: Automotive Engineering“ statt. Als Novum hatten Studierenden des KIT sowie erstmals auch der Hochschule Karlsruhe – Wirtschaft und Technik gemeinsam an der Themenstellung gearbeitet. Im aktuellen Semester hatte das Team eine Informations- und Kommunikationsinfrastruktur für das Demonstratorfahrzeug ausgearbeitet, wekches in den beiden Verbundprojekten „Energieoptimale, intelligente Lenkkraftunterstützung für elektrische Fahrzeuge (e²-Lenk) und „Elektronisches Längs- und Querführungssystem für automatisierte Fahrmanöver (OmniSteer)“ einegsetzt werden soll.

 

Tino Megner erhält DRIVE-E-Studienpreis 2016

Tino Megner erhält für seine Bachelorarbeit am FAST den DRIVE-E-Studienpreis in der Kategorie „Projekt- und Bachelorarbeiten“ / Auszeichnung von Bundesministerium für Bildung und Forschung und Fraunhofer-Gesellschaft

 Gruppenbild von der Preisverleihung im Braunschweiger Altstadtrathaus, Timo Megner (3.v.r) freut sich über den ersten Platz in der Kategorie „Projekt- und Bachelorarbeiten“,  Quelle: www.drive-e.org/studienpreis/

Autofahrer, deren Fahrzeug keine Servolenkung hat, kennen es: Das Lenken fällt oft schwer und erfordert viel Kraft. In neueren Autos nimmt die Lenkkraftunterstützung den Fahrern einen Großteil der Mühe ab. Während in konventionellen Autos der Verbrennungsmotor das System mit Energie versorgt, übernimmt in Fahrzeugen mit elektrischem Motor die Batterie diese Aufgabe. Dadurch reduzieren sich jedoch die Leistungsfähigkeit und Reichweite des Autos. Unter welchen Umständen der elektrische Antrieb die Lenkkraftunterstützung übernehmen kann, um hier Energie für größere Reichweiten einzusparen, erforschte Tino Megner in seiner Bachelorarbeit am KIT. Für diese erhielt er nun den DRIVE-E-Studienpreis in der Kategorie „Projekt- und Bachelorarbeiten“ und damit 4.000 Euro.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie die Fraunhofer-Gesellschaft zeichnen mit dem Preis jährlich herausragende, innovative studentische Arbeiten rund um die Elektromobilität aus. Megners Arbeit ist ein Beitrag zum Verbundprojekt „Energieoptimale, intelligente Lenkkraftunterstützung für elektrische Fahrzeuge (e²-Lenk)“ und wurde am SHARE (Schaeffler Hub for Automotive Research in E-Mobility) erstellt. Hier arbeiten Schaeffler und das KIT gemeinsam erfolgreich an verschiedenen Projekten im Umfeld Elektrischer Antriebe, Energiespeicher und Automatisierter Mobilität als Partner innerhalb der Profilregion Mobilitätssysteme Karlsruhe.

 

Exkursion zu Porsche am 20.05.2016

Am 20.05.2016 bekamen ca. 25 Studenten, die die Vorlesung Fahrzeugkomfort und –akustik am KIT besuchen, die Möglichkeit, an einer Exkursion zur Porsche AG (PAG) in Weissach teilzunehmen. Die Gruppe aus Karlsruhe wurde um 11.00 Uhr mit einer Vorstellung von der Fahrkomfort-Abteilung der PAG und einem kleinen Frühstück freundlich begrüßt. Anschließend haben zwei Porsche Mitarbeiter jeweils über aktuelle, interessante Forschungsprojekte in ihren Abteilungen berichtet. Nach einem leckeren Mittagessen bei der Porsche-Kantine, bekam die Gruppe eine ausführliche Führung durch die verschiedene Prüfstände. Vor der Verabschiedung um 17 Uhr haben alle Studenten die Möglichkeit, entweder eine Porsche Panamera oder Porsche Cayenne als Beifahrer auf verschiedene Komfort-Teststrecke zu probieren. Insgesamt war es eine sehr gelungene und spannende Exkursion. Vielen Dank an die Verantwortlichen bei PAG.

 

Exkursion zu Bosch (Abstatt) am 19.05.2016

Bei der Exkursion am 19.05.2016 konnten Studenten des Lehrstuhls für Fahrzeugtechnik am KIT einen Einblick in die Firma Bosch Engineering (BEG) in Abstatt erhalten. Es wurden interessante Fachvorträge von ehemaligen KIT-Absolventen gehalten und im Anschluss die Prüfeinrichtungen am Standort vorgestellt. Abgerundet wurde die Veranstaltung bei einem Fahrevent für die Studenten auf der Teststrecke bei Kaffee und Kuchen.

 

Exkursion zu MB Tech am 18.05.2016

Die Exkursion am 18.05.2016 führte eine Gruppe von 45 Studenten an 3 Standorte der MBtech (AKKA GmbH). Zu Beginn wurden Einblicke in die Untersuchung der elektromagnetischen Eigenschaften und Verträglichkeit (EMV) von Fahrzeugen am Standort Mönsheim gewährt. Dann wurden Methoden des Designs am Standort Rutesheim präsentiert und einige Modelle vorgestellt, über welche angeregt diskutiert wurde. Abschließend wurden die Fachbereiche am Standort Böblingen vorgestellt. Die Studenten bekamen zusätzlich bei einer Laborführung Einblicke in die aktuellen Themen und Aufgaben eines Fahrzeugtechnik-Ingenieurs direkt am Prototypen erklärt. Wir bedanken uns bei Herrn Bardehle und seinen Mitarbeitern für die sehr interessanten Einblicke in das Tagesgeschäft und die reibungslose Durchführung der Exkursion.

 

Semesterbegleitender Projektworkshop zu e²-Lenk und OmniSteer gestartet:

Im aktuellen Semester wird die Lehrveranstaltung „Project Workshop: Automotive Engineering“ des Instituts für Fahrzeugsystemtechnik (FAST) wieder von Schaeffler begleitet. Die diesjährige Aufgabenstellung kombiniert Themen aus den Verbundprojekten „Energieoptimale, intelligente Lenkkraftunterstützung für elektrische Fahrzeuge (e²-Lenk) “ und „Elektronisches Längs- und Querführungssystem für automatisierte Fahrmanöver (OmniSteer)“. Als Novum wird der Projektworkshop im Rahmen der Dissemination Academy der Profilregion Mobilitätssysteme Karlsruhe mit einer institutionsübergreifenden Teilnehmerauswahl durchgeführt. Insgesamt sechs Studierende des KIT sowie erstmals auch der Hochschule Karlsruhe – Wirtschaft und Technik bearbeiten gemeinsam ein Projekt u.a. im Bereich des Bordnetzes und der Signalübertragung. Wir wünschen viel Erfolg und freuen uns auf die spannenden Ergebnisse.

 

FAST-Projekte beim Forum ElektroMobilität vorgestellt

Am 01. und 02.03.2016 fand in Berlin der Kongress des Forum ElektroMobilität e.V. statt. Im Rahmen der Präsentation des Spitzenclusters Elektromobilität Süd-West, wurden durch Frau Anja Krätschmer, Leiterin des Clusters, die am FAST bearbeiteten Verbundprojekte e²-Lenk und OmniSteer vorgestellt. Beide Projekte sind eng mit dem Cluster Elektromobilität Süd-West verzahnt und tragen somit einen wichtigen Anteil zur Verstetigung der Clusteraktivitäten bei.

 

Exkursion am 11.02.2016

Die diesjährige Exkursion der Vorlesung "Fahrzeugkomfort und -akustik" führte ca. 25 Studenten in das Entwicklungs- und Versuchszentrum für Daimler Trucks in Wörth. Neben interessanten Vorträgen über die Entstehung des Werks sowie die Arbeitsweise des Teams für Fahrdynamik und Fahrkomfort gab es auch etwas zu Erleben bei der Rundfahrt über das Werksgelände. Hierbei wurde auch eine Fahrt im Bus über die Einfahr- und Schlechtwegstrecke durchgeführt. Auf der Schlechtwegstrecke erlebte man einmal, wie es sich anfühlt, wenn 1 km der "Fernfahrstrecke Europa" auf dem Testgelände ca. 200 km auf der echten Straße entsprechen. Auch die Steilwandkurve der Einfahrbahn mit bis zu 49% Neigungswinkel wurde nicht links liegen gelassen. Wir bedanken uns recht herzlich bei den Mitarbeitern der Daimler AG für den sehr lehrreichen und unterhaltsamen Tag.

Exkursion

 

Verbundprojekt „OmniSteer“ gestartet

Autos steigern die Mobilität ihrer Nutzer. In engen Innenstädten jedoch stoßen sie an die Grenzen der eigenen Manövrierfähigkeit. Neuartige Fahrwerke mit einzeln lenkbaren Rädern und elektrische Antriebe können die Wendigkeit und so die Effizienz gerade im fließenden Stadtverkehr erhöhen.

Mit dem offiziellen Kick-Off-Treffen am 03.02.16 startete das vom BMBF geförderte Projekt "OmniSteer", welches bis 2018 mit einem Budget von 3,4 Millionen Euro die passenden Konzepte und Prototypen erforschen will.

Homepage zum Verbundprojekt OmniSteer

Pressemeldung des KIT

Pressmeldung des FZI

Pressemeldung der Schaeffler AG

Pressemeldung des Clusters Elektromobilität Süd-West

 

Profilregion Mobilitätssysteme Karlsruhe gegründet

Seit dem 01.01.2016 gibt es mit der Profilregion Mobilitätssysteme Karlsruhe nun eine Organisation, um die Vernetzung der in Karlsruhe ansässigen Wissenschaftspartner untereinander und mit der Industrie im Themenfeld Mobilität voranzutreiben. Anfänglich wird hier mit sieben organisationsübergreifenden Initialisierungsprojekten gestartet.

Die Gründungspartner der Profilregion Mobilitätssysteme sind die in Karlsruhe ansässigen Forschungseinrichtungen, die im Themenfeld Mobilität aktiv sind:

Neben der Arbeit in den Forschungsprojekten wird es im Rahmen der Dissemination Academy eine Fülle von Veranstaltungen geben - von der Lehrveranstaltung mit Studierenden über den öffentlichen Vortrag für die breite Öffentlichkeit bis zum Industriearbeitskreis für den Austausch mit Partnern aus der Wirtschaft. Das Ziel ist hierbei stets, das in der Profilregion erarbeitete Wissen einer breiten Gruppe zugänglich zu machen und im Dialog Impulse und Anregungen für die zukünftige Forschung aufzunehmen, sowie gemeinsame Projekte anzubahnen.

 

Bildlogo_Profilregion_Mobilitättsysteme_Karlsruhe

 Bildlogo der Profilregion Mobilitätssysteme Karlsruhe

 

Das Logo greift die Pyramide und den Fächer, zwei prägnante Wahrzeichen der Stadt Karlsruhe, auf. Darüber hinaus wird symbolhaft das Netzwerk von Partnern dargestellt, das im Rahmen dieser Initiative in der Region Karlsruhe und darüber hinaus aufgebaut werden soll.

Das Teilinstitut für Fahrzeugtechnik ist in die Arbeiten in zwei der sieben Initialisierungsprojekte eingebunden und stellt mit Prof. Dr. rer. nat. Frank Gauterin und Dr.-Ing. Matthias Pfriem den wissenschaftlichen Sprecher und einen der Clustermanager der Profilregion.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Profilregion Mobilitätssysteme Karlsruhe