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911 GT3 R Hybrid erfolgreich im Interkontinentalen Le-Mans-Cup in Zhuhai und Atlanta

911 GT3 R Hybrid mit S.Hennings
911 GT3 R Hybrid von vorne in der Boxengasse
911 GT3 R Hybrid von vorne in der Boxengasse
Porsche Hybridfahrzeug Team in Zhuhai
Porsche Hybridfahrzeug-Team in Zhuhai
911GT3RHybrid Werbeplakat für Zhuhai
Werbeplakat für Zhuhai

Nach dem fulminanten Auftritt beim 24h Rennen am Nürburgring im Mai diesen Jahres hat der Porsche GT3 R Hybrid erstmals an Langstreckenrennen außerhalb Deutschlands teilgenommen. Im Oktober und November hat das hybride Rennfahrzeug in Atlanta (USA) und Zhuhai (China) im Rahmen des Interkontinentalen Le Mans Cup das Potential seines innovativen Antriebsstrang unter Beweis gestellt.

Da der GT3 R Hybrid in Atlanta außerhalb der Konkurrenz gestartet ist, musste das Rennen vom Ende des Feldes in Angriff genommen werden. Hier machte das Fahrzeug zwar zu Beginn viele Plätze gut, wurde jedoch durch Reifenschäden immer wieder zurückgeworfen. Zahlreiche Safety-Car Phasen hatten zur Folge, dass der Hybrid auch seinen Verbrauchsvorteil gegenüber den Konkurrenten nicht ausspielen konnte. Trotzdem kämpfte sich der GT3 R Hybrid von Platz 41 auf 18 vor.

In China konnte der hybride Porsche Renner von Anfang an die Performance der schnellsten Mitstreiter mitgehen und wurde im Qualifying des 1000km Rennens auf dem Zhuhai International Circuit zweiter aller GT-Klassen. Im Rennen wurde deutlich, wie gut die Strecke zu dem Hybridsystem passt, da der GT3 R Hybrid am Ende nicht nur drei Runden Vorsprung auf das zweitbeste GT-Fahrzeug hatte, sondern auch einen Tankstopp weniger benötigte.

Diese Einsätze wurden genutzt, um einerseits mehr Erkenntnisse über den Einsatz hybrider Antriebe unter Rennbedingungen zu sammeln und andererseits das Zusammenspiel von Fahrer und Fahrzeug zu verbessern. Dabei wurde unter anderem die Kurvenperformance durch die individuell ansteuerbaren Vorderreifen optimiert sowie der Einsatz des Boost vollkommen automatisiert, wodurch die Fahrer deutlich entlastet werden.

Wie bereits beim 24h Rennen wurde das Team von Porsche Motorsport durch Stephan Hennings, akademischer Mitarbeiter am FAST, tatkräftig unterstützt. Seine Aufgaben setzten sich zusammen aus der Applikation des Hybridsystems sowie der Überwachung dessen Betriebszustandes per Telemetriedaten, die live vom Fahrzeug an die Box übertragen wurden.

Weiterführende Informationen zu diesem Thema, finden Sie in den folgenden Artikeln: