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Institut für Fahrzeugsystemtechnik Teilinstitut Leichtbautechnologie

Rintheimer Querallee 2
Gebäude 70.04
1. OG, Raum 113 (Sekr.)
76131 Karlsruhe

Tel.: +49 (721) 608-45905
Fax: +49 (721) 608-945905


Sprechstundenzeiten Sekretariat:

Dienstag:  
10:00 - 12:00 Uhr und
13:00 - 14:00 Uhr

Donnerstag und Freitag:
10:00 - 12:00 Uhr

MWK Forschungsbrücke KIT - Uni Stuttgart

MWK Forschungsbrücke KIT - Uni Stuttgart
Ansprechpartner:

M.Sc. Christian Poppe

Förderung:

Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Partner:

Universität Stuttgart – Institut für Flugzeugbau (IFB), Karlsruher Institut für Technologie - Institut für Fahrzeugsystemtechnik (FAST)

Starttermin:

01.10.2016

Endtermin:

30.09.2019

                                      Forschungsbrücke Karlsruhe - Stuttgart


„Zeit- und kosteneffiziente Produktentwicklung für den Hochleistungs-Faserverbundleichtbau mittels Nasspresstechnologie“


Das Projekt Forschungsbrücke setzt auf den Erfahrungen der langjährigen überregionalen Kooperation des KIT und der Universität Stuttgart auf, um ein nachhaltiges Technologieverständnis im Bereich der Nasspresstechnologie zu entwickeln. Dabei werden im Kern folgende Ziele verfolgt:

  • Großserientaugliche Fertigungsprozesse für Hochleistungs-Faserverbundstrukturen mittels Nasspresstechnologie
  • Aufbau eines physikalisch-basierten Prozessverständnisses, Methodenentwicklung und ganzheitliche Prozess- und Produktoptimierung sowie einer Methodik zurzeit- und kosteneffizienten Ermüdungscharakterisierung
  • Kompetenzbündelung und strategische Stärkung der Zusammenarbeit der Leichtbau-Institute KIT-FAST und IFB Stuttgart
  • Schaffung von Bewertungskriterien für den Nasspressprozess auf Bauteilebene

Im Rahmen dieses Projektes werden zwei unterschiedliche Prozessvarianten experimentell und simulativ untersucht, verglichen und bewertet. In der ersten Variante (Abb. 1) erfolgt der Harzauftrag vor dem Verpressen und tränkt das Halbzeug während der Umformung. In der zweiten Variante (Abb. 2) erfolgt eine trockene Preformherstellung und ein nachgeschalteter Harzauftrag im Werkzeug vor der Umformung.
 


                                                      Abbildung 1: Variante 1


                                                     Abbildung 2: Variante 2


Das kooperative methodische Vorgehen zur Erarbeitung eines Technologieverständnisses folgt dabei der unten dargestellten Systematik (Abb. 3). Ausgehend von der Werkstoffcharakterisierung für trockene und imprägnierte Halbzeuge erfolgt eine parallele Prozess- und Methodenentwicklung. Die Erkenntnisse der Materialcharakterisierung werden einerseits zur mesoskopischen und makroskopischen Materialmodellentwicklung verwendet und andererseits zur Erarbeitung eines nachhaltigen physikalischen Prozessverständnisses. Aufbauend auf den Methoden der Prozesssimulation werden Prozess- und Strukturoptimierungsmethoden entwickelt, die unter anderem bei der Prozessauslegung und virtuellen Bauteilauslegung zum Einsatz kommen.
 


                                                   Abbildung 3: Methodisches Vorgehen

Die Anmeldung und weitere Informationen zum Abschluss-Symposium des Projektes finden Sie hier.