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24h-Rennen Nürburgring Nordschleife am 15. und 16.5.10

GT3 R Hybrid fotografiert aus der Box
GT3 R Hybrid in der Box, fotografiert von der Seite
GT3 R Hybrid in der Box
S.Hennings und Prof. Gauterin neben dem GT3 R Hybrid
von links: S. Hennings und Prof. Gauterin neben dem GT3 R Hybrid

Der Porsche GT3 R Hybrid fuhr am 15. Und 16. Mai beim ADAC Zurich 24 Stunden-Rennen auf dem Nürburgring unter über 200 Fahrzeugen als einziges Hybridfahrzeug und lag über 8 Stunden lang auf Platz 1 in Führung. Stephan Hennings, akademischer Mitarbeiter des Lehrstuhls für Fahrzeugtechnik im FAST war von Anfang an in das Entwicklungsteam bei Porsche in Weissach eingebunden und ist entscheidend an der Konzeption und Umsetzung der Hybridisierung beteiligt. Während des Rennens überwachte er im Technik-Truck des Porsche-Rennteams über die per Funk übertragenen Telemetriedaten den Betriebszustand des elektrischen Antriebssystems.

Bei dem Hybridsystem des GT3 R Hybrid rekuperieren zwei auf die Vorderachse wirkende E-Maschinen in Bremsphasen Energie, die von einem elektrischen Schwungradspeicher aufgenommen wird und dem Fahrer bei Bedarf über einen Boost-Button zur Verfügung steht. Energie, die früher beim Bremsvorgang ungenutzt in Wärme umgewandelt wurde, kann so höchst effizient in zusätzliche Antriebskraft umgesetzt werden. Dies erhöht die Beschleunigung und spart Kraftstoff, so dass die Box seltener zum Tanken angefahren werden muss und das Fahrzeug mehr Zeit auf der Strecke verbringen kann.

Das Hybridsystem funktionierte während des gesamten Rennens einwandfrei. Leider fiel zwei Stunden vor dem Ende des Rennens der Verbrennungsmotor aus und zwang dadurch das Team zum Abbruch. Durch kurze Rundenzeiten und eine reduzierte Anzahl von Boxenstops zeigte das Rennen eindrucksvoll die Überlegenheit des Hybridsystems.

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Porsche GT3 R Hybrid Endergebnis (Flash-Animation)

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