SimVorbeifahrt II
- Ansprechperson:
- Projektgruppe:
- Förderung:
- Projektbeteiligte:
Institut für Produktentwicklung (IPEK, KIT)
Lehrstuhl für Thermodynamik mobiler Energiewandlungssysteme (TME) der RWTH Aachen
- Starttermin:
Januar 2026
- Endtermin:
Januar 2028
laufend
Projektbeschreibung
Die von Kraftfahrzeugen verursachten Fahr- und Antriebsgeräusche beeinflussen das Wohlbefinden der in der Nähe von Verkehrsflächen lebenden Menschen. Um den Verkehrslärm zu reduzieren, legt der Gesetzgeber Obergrenzen für die Geräuschemissionen von Kraftfahrzeugen fest. Im Fahrzeugentwicklungs- und Freigabeprozess wird die Schallemission des vorbeifahrenden Fahrzeugs gemessen. Der gemessene Schalldruckpegel wird als Vorbeifahrtgeräusch bezeichnet und muss die gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte einhalten.
Seit Anfang Januar 2026 entwickelt das Institut für Fahrzeugsystemtechnik gemeinsam mit dem Institut für Produktentwicklung (IPEK, KIT) und dem Lehrstuhl für Thermodynamik mobiler Energiewandlungssysteme (TME) der RWTH Aachen einen „Methodenleitfaden zur Simulation der Geräuschemission während der beschleunigten Vorbeifahrt“. Mithilfe dieses Methodenleitfadens soll insbesondere der Entwicklungs- und Freigabeprozess für neue Fahrzeuge beschleunigt werden.
Am FAST wird hierfür der große Reifen-Innentrommel-Prüfstand dazu befähigt die Schallemission von Reifen zu messen.
Das Projekt wird aus Mitteln des Programms „Industrielle Gemeinschaftsforschung“ (IGF) gefördert, die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) bereitgestellt werden. Es wird über eine Laufzeit von zwei Jahren durchgeführt und befindet sich in federführender Verantwortung der FVV (Forschungsvereinigung Verbrennungskraftmaschinen).
