EU/BMBF ITEA-VMAP

  • Ansprechpartner:

    M.Sc. Constantin Krauß

  • Förderung:

    Bundesministerium für Bildung und Forschung

  • Starttermin:

    01.09.2017

  • Endtermin:

    31.08.2020

Die Auswahl geeigneter Materialien und Prozessen ist für Qualität und Funktionalität eines Produktes von signifikanter Bedeutung. Insbesondere bei Faserverbundwerkstoffen wird die Performance des finalen Bauteils maßgeblich durch die Materialhistorie innerhalb der Fertigungsroute bestimmt. Die virtuelle Abbildung der einzelnen Prozessschritte ist in vielen Fällen bereits durch kommerzielle und freier Softwaretools möglich. Zur Modellierung und Optimierung geschlossener Prozessketten werden jedoch effiziente und robuste Softwareschnittstellen benötigt, die den Austausch von Materialinformationen zwischen den einzelnen Simulationsschritten gewährleisten.  

Das zentrale Ziel des internationalen Projekts VMAP ist es daher, die bisher in Bezug auf Materialparameter zueinander inkompatiblen Simulationswerkzeuge so zu erweitern, dass ein Austausch der relevanten physikalischen Materialgrößen einfacher möglich ist. Das Projekt VMAP strebt dabei einen offenen Standard dieser Materialschnittstellen an, der auch von anderen nicht am Projekt beteiligten Softwareanbietern genutzt werden kann.

Neben Faserverbundwerkstoffen sollen im Projekt VMAP Anwendungsszenarien für verschiedene industriell repräsentative Materialklassen und Fertigungsverfahren wie Kunststoffspritzguss, Additive Fertigung und Blechumformung umgesetzt werden.

Arbeitsinhalts des Teilinstituts für Leichtbautechnologie

Leitung des Use Case „High Performance Composites for Lightweight Vehicles“